Donnerstag, 31. März 2011

Kuba


Von Rapa Nui aus haben wir anscheinend eine Zeitmaschine erwischt, denn als Ruth und ich aussteigen sind wir in den '50iger Jahren gelandet. Auch meine Schwester kam von Deutschland zufaellig mit der Zeitmaschine hier an und so erlebten wir drei Maedls drei tolle Wochen auf Kuba.
I think from Rapa Nui  we took a time machine, because when Ruth and I get out we thought we are back in the past in the time of the '50th. Also, my sister came from German in a time machine and so the three of us had great weeks in Cuba.


Die Einrichtungen in den Wohnungen, die zum Teil sehr verfallenen Haeuser und vor allem die alten Autos (wie das auch immer moeglich ist, dass sie noch laufen) erinnert an die '50 Jahre. Auch das Pferde- oder Ochsenkarren auf der Autobahn herumfahren duerfen, scheint nur 1950 moeglich gewesen zu sein. Den Mittelstreifen kann man auch mal locker ueberqueren, da es ja nicht soviele Autos gibt.
Allerdings wurde in den Jahren wohl keine Strassenschilder gedruckt. Die wenigen die es gibt sind wohl selber gemalt. Das verwandelt das Autofahren zum Stop and Go mit Spanischlesson. Selbst in Kuba ist das Lied „Komm hol dein Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer...“ bekannt, denn die Bewegung beim Weg erklaeren, erinnern mich stark daran. Vor allem wenn sie eine Kreisverkehr beschreiben wollen, dann sind sie wie Cowboys!
The furniture of the flats, the old houses and the old cars reminds me on the '50th. Also it was maybe just 1950 possible, that horses and cows can walk on the motorway. But it's normal in cuba, also that you can cross to the other side of the motoway. But I was missing the streetsigns. There are just a few and they are selfmade. So we had to ask every 200meters for the way. But it was a good spanish lesson.
Kuenstlerarbeit: selbstgemaltes Strassenschild
wie im Antiquitaetenladen!
Die Hauptstrasse in Havanna. So ziemlich leer, was!

kein Wunder wenn alle auf einen LKW geladen werden

Ausserdem hat man ja auch noch Ochsenkarren.

Oder eben eine Oldtimer, mit orginal Innenverkeidung. Der Wahnsinn!



Wenn man in Kuba ist, sollte man das Wort "Selbstverständlich" aus dem Wortschatz streichen. Denn Selbstverstaendlich ist hier nichts. Moderne Sachen wie WLAN vergesst es, Internet gibt es mit Modem und dann nur sehr selten und extrem teuer. Für Einheimische ist es problematisch das Internet zu benutzen - Sondergenehmigung ist erforderlich und die Internetseiten sind zensiert. Mal schnell was auf "You Tube" anschauen, vergesst es.
In den Tageszeitungen stehen aktuelle Baseballresultate, ansonsten sind die Nachrichten von der Zeit zwischen 1950 und 1990. Bevor eben der Ostblock fiel und alles noch relativ in Ordnung war in Kuba.
Das sind ja alles Sachen die man nicht unbedingt jeden Tag braucht oder die man einfach nicht gewohnt ist.
Aber wenn dann halt doch der Kaffee, Milch oder Tee ausgeht, ist das schon Blöde. Die Geschäfte sind quasi leer. Zahnbürsten, Seife... sind Luxusartikel. Zwar bekommt man wohl Marken fürs Essen und eben Badeartikel vom Staat, aber ob das reicht ist wohl die Frage. Improvisieren heißt es da täglich. Wie sie da noch Ersatzteile für die Autos herbringen ist mir unbegreiflich. Echt, das sind die wahren Automechaniker hier, da wird halt eben ein Stueck von Maschendrahtzaun abgezwickt und damit das Auto repariert.
If you are in Cuba, you should forget the word "normal". Nothing is normal! Modern stuff like WiFi - forget it. if you find internet you have a modem and it's expensive. For the local people it is forbidden to use the internet. There are some exceptiones but then they just have limited hours and access. Forget to use "you tube" or book a flight. In the newspaper you can read the actuel Baseballgames, but the other news are from the years 1950 to 1990. At this time the world of cuba was okay. I think everybody can live without news and internet. But when you have to improvise every day, because one day you don't have coffee, milk or something else, that's bad. The shops are nearly empty, toothbrush, soaps... are luxury. I don't know where they get the stuff to fix the cars! here are the real profis of the cars. They use everything to fix the car, also a part of a fence.
Supermarkt in Kuba. Auch bei Stadtfuehrungen sind Supermaerkte echte Sightseeings-Points.

Die Kubaner sind sehr offene Menschen und lachen trotz allem viel. Als Tourist fühlt man sich leider oft als wandelnde Geldmaschine an der man nur die richtigen Knoepfchen druecken muss und schon kommt Geld. Versteh ich schon, aber manchmal ist es etwas nervig.
The cuba people are very open people and they laughing a lot and they love it if you take a pic of them. A shame that sometimes they just see you as a cash mashine. I can understand, but sometimes it's exhausting.
Nette Baecker, die uns sogar was geschenkt haben.


Falls man aber in einem offiziellen Büro oder im Restaurant was kaufen möchte, dann wird nur so getan als würden sie arbeiten, da der Staat auch nur so tut als würde er die Leute bezahlen. Was zusätzlich Nerven kostet.
The funny thing is, if you want to buy something in a offizial office or restaurant, then they are not really interessted in you. Because they get really bad paid. So, the devise it: if the goverment don't pay me proper, I just do like I work. See picture below.
Super Arbeitseinstellung, damit nur ja nicht gestoert wird auch mal das Telefon aushaengen.

Sind zwar etwas kritische Worte, aber so ist es halt. Trotzdem fand ich Kuba ganz toll und hätte ruhig noch länger bleiben können. Es ist sehr spannenden noch einen derart isolierten Staat unter kommunistischer Regierung zu erleben, in der ja noch immer die Revolution lebt und Fidel von allen noch weiterhin als Held gefeiert wird. Wobei natürlich der noch groessere Märtyrer Che Guevara ist.
I like Cuba, also when I write a bit critical. It is exciting to be in a kommunismus state. Is still revulotion here and Fidel is the hero and  Che Guevare is a big martyr.
Der Nationalheld. Bei einem weiteren Guerillakrieg in Bolivien gestorben und im Massengrab vergraben. Schliesslich seine sterblichen Ueberreste gefunden und nun hat er seine letzte Ruhestaette in Kuba.



Ach ja, und Kuba muss natürlich unbedingt aufpassen, dass die USA nicht irgendwann einen großen Krieg mit ihnen anfängt. Dafür wird schon mal an Schießbuden geübt, die es mitten in Havanna in Häusern gibt. Unglaublich.
Ah, and don't forget that Cuba is still afraid that the USA are coming for a big war.  The young kids are training for that invasion in small shooting stands in the middle of Havanna.

Ich sag trotzdem ist solltet euch noch schnell auf den Weg machen, bevor auch irgendwann in Kuba die Grenzen fallen.
But I say, go to Cuba now. It will change a lot in the future.
Ausserdem ist Kuba landschaftlich wunderschoen. Seht selbst.
And Cuba's landscape is beautiful. Have a look.

Mit Schwesterherz am Strand Pilar auf Cayo Coco.
with my sister on the beach Pilar and Cayo Coco.

Strand Pilar, einer der schoensten Straende in Kuba.

Susanne, ich und Ruth - Dreamteam
 Die Stadt Trinidad - Unesco Weltkulturerbe.
The  town Trinidad - Unseco world cultural heritage




Familienausflug
Die Tabakplantagen und Landschaft bei Vinales:
The plantage of tabac near Vinales


Im Botanischen Garten

Herrlich mit der roten Erde und den Kalksteinfelsen.

Tabakpflanzen


Hier werden am Kuechentisch die Zigarren gerollt.
Havanna - die Hauptstadt Kubas:
Havanna - capital of Cuba



Das Bett mal auf dem Fahrrad transportieren. Wer braucht schon ein Auto.

Transportmittel in Havanna.

Alte Apotheke in Havanna, nur leider sind die Toepfe leer.

Auf Kuba

Hier wird jung geheiratet

Brot ausliefern

Waesche wird meist ohne Waschmittel gewaschen und am Balkon aufgehangen.

Strassenleben in den Strassen Havanna's
Unesco Kulturerbe - Stadt Cienfuego
Unesco world cultur heritage  - Cienfuego



Am Friedhof,  wunderschoene grosse Denkmaeler stehen hier.


Das Strassenleben in Kuba ist einfach am spannendsten.
The streetlive in cuba is fascinating.


Supermarkt auf Raedern
Angeblich gibt es nur eine 3%tige Analphabetenrate!


Typisch Kuba

wieder einen Strassensupermarkt


Moechte jemand einen Esel mieten. Wobei ich nicht weiss wer mir mehr leid tut. Der alte Mann oder der Esel.


Das ist halt mal ein Schlitten!
Bye Bye Kuba!