Donnerstag, 19. April 2012

Palawan - Philipinnen

7107 Insel und
Beach, Beach, Beach, diese Worte reichen um die Philipinnen zu beschreiben.
Nur eine kleine Uebersicht ueber ein paar Inseln

Huettchen am Strand
German Island (so heisst sie wirklich)


es gibt soviele Palmen auf Palawan

ein Unwetter zieht auf

so schoen kann das suesse leben sein
Kilometerlanger unberuehrter Strand
Unser Huettchen

wenn ihr nun nicht mehr den blog erhalten moechtet, dann wuerde ich es verstehen ;-)

natürlich gibt es noch mehr zu berichten.
Manila war ein Schock. Nach dem sauberen sicheren Taipeh, rein ins schmutzige verarmte Manila. Jedenfalls den Bezirk den wir gesehen haben. Hier leben die Menschen auf den Straßen buchstaeblich im Dreck. Dabei kommen irgendwie noch viele viele Kinder zustande. Die dann genauso verhaermt aussehen.
Wir kehrten zum Flughafen um und buchten sofort einen Flug. Diese Spontanentscheidung brachte uns nach Puerto Princesca auf Palawan.

Hier steckt der Tourismus noch in den Kinderschuhen. Was es schwieriger macht zum reisen, denn keiner weiss genau, wann welcher Bus, Boot oder sonst was an diesen oder jenen Ort fährt. Hat aber den Vorteil dass hier noch keine riesen Resort stehen. Hier kann man sich noch vorstellen wie sich die ersten Ankömmlinge gefühlt haben müssen. Die Küste ist von Palmen uebersaet. Das Inland besteht fast nur aus Dschungel. Wir fuhren im Regen mit einem vollgeladenen Jeepney über ungeteerte und schlammige Straßen. Es regnet, aber trotzdem ist die Natur so wunderschön.

A bisserl mehr geht immer noch und die Maenner dann auch noch oben drauf

kleiner Spaziergang mit seinen Bueffeln

Wir unternahmen Ausflüge zu wunderschönen Lagunen, Stränden und fuhren dabei durch die Kalksteinfelsen, die es hier bei El Nido zu Hauf gibt. Das Meer schimmert hier in den verschiedensten Farben. Bei dem glasklaren Wasser braucht man fast keine Schnorchelbrille mehr um die Fische zu sehen. Leider sind die Korallen ziemlich zerstört, aber trotzdem gab es genug Nemo's, Stachelrochen und viele verschiedene Fische zu bewundern.

eine Bootsfahrt




Helikopter Island. Sieht auch mit etwas Phantasie so aus. Findet ihr nicht?


Fischer
aussicht von unserem Hotelzimmer auf die Bucht von El Nido


seht ihr die fische springen?

ein schoener Ausblick
in der gruenen Lagune


Nach Anfangsschwierigkeiten bin ich nun doch begeistert von Palawan. Die Menschen sind herzlich und die vielen Kinder (im Durchschnitt bekommen sie in El Nido 6 Stueck) einfach herzig. Den Menschen geht es hier gut und die Kinder haben wohl den schönsten Spielplatz der Welt vor der Haustür. Ständig tollen sie im Wasser, auf Booten und im Sand herum. Sportunterricht braucht hier keiner.




Bye Bye schoenes Palawan

Sonntag, 8. April 2012

Taiwan


Vom Jahr 2555 ging es zurück ins Jahr 101. So alt ist der taiwanesische Staat.
So unterschiedlich die Jahreszahl, so unterschiedlich sind auch die beiden Länder Thailand und Taiwan.

Taiwan ist ein Insel, 394km lang und 144km breit und auf ihr leben stolze 23 Millionen Einwohner. Von daher könnt ihr euch ja denken, das es ziemlich eng auf dieser Insel wird. Vor allem der Westen von Taiwan ist stark bebaut. Oft wurden die Fußgängerwege weggelassen, damit es mehr Platz für die Häuser gibt. Leider ist es damit auch viel wahrscheinlicher von einem Auto oder Moped angefahren zu werden. Dank Chen und Camina ist uns das nicht passiert. Sie ließen uns nämlich immer innen gehen,  der Fahrstil ist naemlich auch sehr gewöhnungsbedürftig.

Selbstmordgefährdete gehen hier wohl eher auf die Straßen, denn Brücken oder Treppengeländer sind mit Auffangnetzen gesichert.

Vom Fahrstil mal abgesehen, sind die Taiwanesen sehr korrekt, zurückhaltend und strebsam. Alles ist sauber und ordentlich.
 und viele viele Vorschriften

Unsere erste Station hieß Kaosiung. Hier besuchten wir Camina. Ich traf sie 2007 am Bahngleis in Neuschwanstein. Wir teilten uns das Zugticket und ich lud sie ein bei mir in München zu bleiben. Denn zur Oktoberfestzeit hatte sie kein Zimmer mehr in München bekommen.
Und nun besuchte ich sie in ihrem Land.
Wir wurden herzlich von ihrer Familie aufgenommen und fühlten uns sehr wohl. Gleich am 1. Abend fingen wir an uns durch Taiwans Kuriositaeten zu schlemmen.


1000jaehriges Ei gab es zum Einstieg. Schmecht besser als es aussieht.

Lecker Lecker Dumblings. In diesen Teig kann man alles reinmischen was man moechte, dann einfach frittieren oder kochen.

Motoriktraining fuer mich


Am naechsten Tag besuchten wir die Insel Cinjin.Hier her kommen die Taiwanesen gerne am Wochenende zum essen und bummeln. Also wurde es voll. 
kleiner Tempel


Familienausflug

"alter Leuchtturm"

Aussicht auf Kaosiung. leider im Nebel

Fisch essen

Was ist das??

Lecker Shrimps im Teigmantel und etwas Schoki drauf. Tolle Mischung

Kleine Muscheln zum zuzzeln.

Hafen von Kaosiung

Da hat aber jemand seinen Hund ganz dolle lieb.
Na, wer erraets. Welche Firma bietet hier ihr Produkt an?



Am Love Pier wartete ich vergebens auf den Prinz mit dem weißen Schimmel. Man braucht der lange. Dafür hab ich nun wirklich keine Zeit, bin doch im Urlaub;-)

Muss naemlich zum Buddha Center. Dieser wurde erst im Dezember 2011 eröffnet.
Die Zahnreliquie Buddhas fand hier ihren Platz. Tja, die ist zwar klein, aber dafür wurde ein umso groesserer Tempel gebaut.
Es war aber wirklich gut gemacht, über das Leben des Buddhas und wie man ins Nirwana findet. Schon spannend. Man muss fast aufpassen nicht zum Buddhismus bekehrt zu werden. Ich hab mal meine Wünsche aufgeschrieben und die ganz oben aufs Bäumchen gehängt. Man weiss ja nie ob es nicht doch funktioniert ;-) und wenn's ganz oben hängt, kann er es halt besser lesen.

Achtung immer schoen beten und gelehrsam sein.

So ein grosser Buddha fuer eine kleine Zahnreliquie.

Ruth, Camina und ich

gut sichtbar fuer Buddha, mein Wunsch. ups, hoff er kann auch deutsch.

Lustiger Buddha

und noch mehr buddha's

telefoniert der?

Weiter ging's in den Osten von Taiwan. Genauer in den Tarokko Nationalpark. Der Osten ist viel weniger besiedelt. Was mir sehr gut gefaellt. Hier trifft man nur noch auf die vielen chinesischen Reisetruppen. Fuer die wir als Europaer eine groessere Sehenswuerdigkeit darstellen als der Nationalpark.
         


Auch trafen wir hier auf Bernhard und Martin. Zwei Deutsche unter den vielen Chinesen. Mit ihnen verbrachten wir 2 schöne Tage im Park. Dank ihrem Leihauto sahen Ruth und ich mehr vom Park als wir erwartet haetten.


Wir schliefen in einem Kloster, war super.





Im Tarokko NP feierte ich auch in meinen Geburtstag hinein mit Whisky und Bier. Zum Fruehstueck gab's lecker Erdbeertoertchen und Sonne am Himmel. Wie bestellt :-)
erdbeertoertchen zum Fruehstueck. Super




Was fuer Farben


Abends in Taipeh feierte ich mit Mickey, Chen und Ruth aus meinen Geburtstag raus. Dazu gab es lecker Essen und super leckeren Schokokuchen. Alles meins!!! (kommentar von ruth: denk an dein hueftgold)
Lecker Lecker

Wow,das war wirklich eine Ueberraschung


Danke an alle für diesen tollen Geburtstag.

In Taipeh durften wir bei Chen und ihrer Familie wohnen.
Chen und Ruth lernten sich auf einer Farm in Australien kennen.

Auch bei Chen waren wir rundum gut versorgt. Schon zum Fruehstueck gab es reichlich leckeres neues Essen und Obst zum probieren. Die groesste Sorge all unser Gastgeber in Taiwan war, dass wir verhungern oder besser auch nur den Ansatz von Hungergefühl entwickeln könnten.
Vegetarisches Sushi am Morgen

Die Bellfrucht hat am besten geschmeckt.


Wir unternahmen eine Ausflug zur ehemaligen Goldgraeberstadt. Die schon wahnsinnige 50 Jahre alt ist (bedenkt wir schreiben hier das Jahr 101).Von dort hatten wir einen tollen Ausblick auf die Bucht.

wir bummelten durch die Gassen und probierten weiterhin alles was auf den Weg lag. Nur das stinky Tofu das roch wie ein Kanal und ein paar andere Leckereien ließen wir aus. Allerdings ueberraschte mich einiges doch, es schmeckte naemlich besser als es aussieht. z.B. getrockenetes Entenblut, Seegras, Quallensalat und die Peking Ente. Die ist hier ein Traum. Nun kann ich wohl nie wieder Peking Ente bei uns zu Hause essen.

so jetzt duerft ihr raten, hat sie oder hat sie nicht?

Riesenpilze



Der Tee war sehr lecker

Am nächsten Tag zum Nationalpark. Hier ist gerade Kirschbluetenzeit.




Außerdem gab es Wasserfaelle und Kuehe zu bestaunen. Vor allem die Kuehe waren bei den Einheimischen der Hit. Die laufen eben selten durch Taipeh.
Kuehe im Nebel



Vielen Dank an all unsere Freunde und deren Familien in Taiwan. Ohne euch wäre der Aufenthalt nie so schön geworden.