Vom Jahr 2555 ging es zurück ins Jahr
101. So alt ist der taiwanesische Staat.
So unterschiedlich die Jahreszahl, so
unterschiedlich sind auch die beiden Länder Thailand und Taiwan.
Taiwan ist ein Insel, 394km lang und 144km breit
und auf ihr leben stolze 23 Millionen Einwohner. Von daher könnt ihr
euch ja denken, das es ziemlich eng auf dieser Insel wird. Vor allem
der Westen von Taiwan ist stark bebaut. Oft wurden die Fußgängerwege
weggelassen, damit es mehr Platz für die Häuser gibt. Leider ist es
damit auch viel wahrscheinlicher von einem Auto oder Moped angefahren
zu werden. Dank Chen und Camina ist uns das nicht passiert. Sie
ließen uns nämlich immer innen gehen, der Fahrstil ist naemlich auch
sehr gewöhnungsbedürftig.
Selbstmordgefährdete gehen hier wohl
eher auf die Straßen, denn Brücken oder Treppengeländer sind mit
Auffangnetzen gesichert.
Vom Fahrstil mal abgesehen, sind die
Taiwanesen sehr korrekt, zurückhaltend und strebsam. Alles ist
sauber und ordentlich.
und viele viele Vorschriften
Unsere erste Station hieß Kaosiung.
Hier besuchten wir Camina. Ich traf sie 2007 am Bahngleis in
Neuschwanstein. Wir teilten uns das Zugticket und ich lud sie ein bei
mir in München zu bleiben. Denn zur Oktoberfestzeit hatte sie kein
Zimmer mehr in München bekommen.
Und nun besuchte ich sie in ihrem Land.
Wir wurden herzlich von ihrer Familie
aufgenommen und fühlten uns sehr wohl. Gleich am 1. Abend fingen wir
an uns durch Taiwans Kuriositaeten zu schlemmen.
Am naechsten Tag besuchten wir die Insel Cinjin.Hier her kommen die Taiwanesen gerne am Wochenende zum essen und bummeln. Also wurde es voll.

Am Love Pier wartete ich vergebens auf
den Prinz mit dem weißen Schimmel. Man braucht der lange. Dafür hab
ich nun wirklich keine Zeit, bin doch im Urlaub;-)
Muss naemlich zum Buddha Center. Dieser wurde
erst im Dezember 2011 eröffnet.
Die Zahnreliquie Buddhas fand hier
ihren Platz. Tja, die ist zwar klein, aber dafür wurde ein umso
groesserer Tempel gebaut.
Es war aber wirklich gut gemacht, über
das Leben des Buddhas und wie man ins Nirwana findet. Schon spannend.
Man muss fast aufpassen nicht zum Buddhismus bekehrt zu werden. Ich
hab mal meine Wünsche aufgeschrieben und die ganz oben aufs Bäumchen
gehängt. Man weiss ja nie ob es nicht doch funktioniert ;-) und wenn's
ganz oben hängt, kann er es halt besser lesen.
Weiter ging's in den Osten von Taiwan. Genauer in den Tarokko Nationalpark. Der Osten ist viel weniger besiedelt. Was mir sehr gut gefaellt. Hier trifft man nur noch auf die vielen chinesischen Reisetruppen. Fuer die wir als Europaer eine groessere Sehenswuerdigkeit darstellen als der Nationalpark.
Auch trafen wir hier auf Bernhard und
Martin. Zwei Deutsche unter den vielen Chinesen. Mit ihnen
verbrachten wir 2 schöne Tage im Park. Dank ihrem Leihauto sahen
Ruth und ich mehr vom Park als wir erwartet haetten.
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| Wir schliefen in einem Kloster, war super. |
Im Tarokko NP feierte ich auch in
meinen Geburtstag hinein mit Whisky und Bier. Zum Fruehstueck gab's
lecker Erdbeertoertchen und Sonne am Himmel. Wie bestellt :-)
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| erdbeertoertchen zum Fruehstueck. Super |
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| Was fuer Farben |
Abends in Taipeh feierte ich mit
Mickey, Chen und Ruth aus meinen Geburtstag raus. Dazu gab es lecker Essen und super
leckeren Schokokuchen. Alles meins!!! (kommentar von ruth: denk an
dein hueftgold)
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| Lecker Lecker |
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| Wow,das war wirklich eine Ueberraschung |
Danke an alle für diesen tollen
Geburtstag.
In Taipeh durften wir bei Chen und
ihrer Familie wohnen.
Chen und Ruth lernten sich auf einer
Farm in Australien kennen.
Auch bei Chen waren wir rundum gut
versorgt. Schon zum Fruehstueck gab es reichlich leckeres neues Essen
und Obst zum probieren. Die groesste Sorge all unser Gastgeber in Taiwan war, dass
wir verhungern oder besser auch nur den Ansatz von Hungergefühl
entwickeln könnten.
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| Vegetarisches Sushi am Morgen |
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| Die Bellfrucht hat am besten geschmeckt. |
Wir unternahmen eine Ausflug zur
ehemaligen Goldgraeberstadt. Die schon wahnsinnige 50 Jahre alt ist
(bedenkt wir schreiben hier das Jahr 101).Von dort hatten wir einen
tollen Ausblick auf die Bucht.
wir bummelten durch die Gassen und
probierten weiterhin alles was auf den Weg lag. Nur das stinky Tofu
das roch wie ein Kanal und ein paar andere Leckereien ließen wir aus. Allerdings ueberraschte mich einiges doch, es schmeckte naemlich besser als es aussieht. z.B. getrockenetes Entenblut, Seegras, Quallensalat und die Peking Ente. Die ist hier ein Traum. Nun kann ich wohl nie wieder Peking Ente bei uns zu Hause essen.
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| so jetzt duerft ihr raten, hat sie oder hat sie nicht? |
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| Riesenpilze |
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| Der Tee war sehr lecker |
Am nächsten Tag zum Nationalpark. Hier
ist gerade Kirschbluetenzeit.
Außerdem gab es Wasserfaelle und Kuehe
zu bestaunen. Vor allem die Kuehe waren bei den Einheimischen der
Hit. Die laufen eben selten durch Taipeh.
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| Kuehe im Nebel |
Vielen Dank an all unsere Freunde und
deren Familien in Taiwan. Ohne euch wäre der Aufenthalt nie so schön
geworden.
Hi Melanie, das klingt ja alles mal wieder sehr genial und Deine Fotos machen Lust auf mehr. Aber die vom Essen kannste das nächste Mal weg lassen, bei 1000Jahre alten Eiern und Entenblut muß ich leider brechen... ;) Geniess die restliche Zeit noch und komm heil zurück!
AntwortenLöschenMachs gut, ich drück Dich!
dana
Super interessant - wäre auch gern dabei gewesen - vor allem um mich essenstechnisch fortzubilden!! Zudem ist interessant, dass die Bellfrucht gut schmeckt bzw. besser als was??
AntwortenLöschenJetzt freu ich mich schon wahnsinnig drauf, dass Du gesund und erholt wieder heimkommst!!
Sieht alles richtig gut aus, besonders das Essen.. und macht Lust auf sofortigen Packen eines Rucksacks..
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Steffen